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Die Trailer der Woche:

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Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone 3D

Plakat zu Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone 3DThomas ist der Vorkämpfer gegen die Organisation "WCKD", die mit Menschenexperimenten vorgibt, eine tödliche Krankheit stoppen zu können. Mit anderen Widerstandskämpfern macht er sich auf den Weg in die "letzte Stadt", die von WCKD kontrolliert wird. Dort gibt es ein großes Labyrinth, in dem sie hoffen, Antworten auch die Frage nach dem Ursprung der Krankheit zu finden. Doch Thomas wird von Infizierten und Kopfgeldjägern verfolgt.

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Die Deutsche Film- und Medienbewertung empfiehlt:

Licht

Historiendrama von Barbara Albert

 

Filminfos, Trailer und Kinoprogramm zu LichtPrädikat besonders wertvollWien, 1777. Die junge Maria Theresia 'Resi' Paradis kommt an den Hof des Arztes Franz Anton Mesmer. Ihre Eltern erhoffen sich, dass Mesmer, der mit seiner Methode des 'Magnetismus' unter Kollegen nicht unumstritten ist, eine Heilung für ihre Tochter, die seit ihrem dritten Lebensjahr blind ist. Als begnadete Pianistin wird sie von der Wiener Hofgesellschaft für ihr Talent gefeiert – doch aufgrund ihrer Behinderung mitleidig belächelt. Tatsächlich stellt sich durch Mesmers Behandlung ein erster Erfolg ein und Maria Theresia gewinnt ihr Augenlicht zurück. Doch schon bald erkennt sie, dass dadurch ihr Spiel am Klavier immer verkrampfter wird – und dass die Gabe zu sehen auch ein Fluch sein kann. Barbara Alberts Regiearbeit LICHT frei nach dem Roman 'Am Anfang war die Nacht Musik' von Alissa Walser und erzählt auf berührende Weise die Geschichte einer starken Frau, die von vielen Künstlern ihrer Zeit hochgeschätzt und bewundert wurde.

Filminfos, Trailer und Kinoprogramm zu Licht

Der Film zeigt im höchsten Maße realistisch das höfische Leben dieser Zeit, das von Oberflächlichkeit und eitlem Standesdünkel geprägt war. Darunter leiden beide Hauptfiguren gleichermaßen. Sowohl Maria Theresia, die als Ausgestoßene behandelt wird, als auch Mesmer, der mit seiner Methode die Heilkunst revolutionierte, aber von den Kollegen mit Neid und Ausgrenzung bestraft wurde. Barbara Albert lässt Paradis und Mesmer zu zwei Vertrauten werden, die gemeinsam gegen diese Windmühlen kämpfen. Devid Striesow verkörpert Mesmer als integren Mann, der über der Oberflächlichkeit seiner Zeit steht und als Visionär für etwas einsteht. Die Entdeckung des Films ist Maria Dragus: Sie stellt Paradis‘ Blindheit dermaßen authentisch dar, dass man ihr als Betrachter tief beeindruckt folgt. In ihrem Ausdruck vereint sie fragile Verletzlichkeit mit dem tief empfundenen Wunsch nach Rebellion und Eigenständigkeit. Genau dies macht Barbara Alberts Film auch zu einer Geschichte über die Emanzipation einer jungen Frau, die sich weder von den Eltern noch von der Gesellschaft vorschreiben lassen will, wie sie zu leben hat. LICHT ist auch visuell ein Erlebnis. Albert schafft für die Empfindungen und Gefühlswelt der jungen Frau immer wieder passende Lichtbilder und stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen. Kostüm und Ausstattung sind authentisch gewählt und lassen die Zeit ganz ohne verklärte Romantik lebendig werden. Die passend gewählte historische Musik unterstreicht dieses Gefühl. LICHT ist eine beeindruckende filmische Biografie, die fern von jedem Illusionskino ein überzeugendes Porträt einer Zeit entwirft. Und darüber hinaus einer starken und unabhängigen Künstlerin ein Denkmal setzt.

Filmverleiher: Farbfilm

Deutsche Filmbewertung und Medienbewertung FBW

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